AGB Digitale-Sichtbarkeit24

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Digitale-Sichtbarkeit24

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Digitale Sichtbarkeit 24

Marco Schweier
Bozenerstraße 61
86720 Nördlingen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Digitale Sichtbarkeit 24, Inhaber Marco Schweier, nachfolgend „Auftragnehmer“, und seinen Auftraggebern.

Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer, Gewerbetreibende, Freiberufler, Vereine und juristische Personen im Sinne des § 14 BGB.

Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Beauftragung ausgeschlossen.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsabschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.

Ein Vertrag kommt zustande durch:

schriftliche Angebotsannahme,

Bestätigung per E-Mail,

elektronische Zustimmung,

Zahlung einer Rechnung oder Anzahlung,

oder Beginn der Leistungserbringung.

§ 3 Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.

Leistungsbereiche können insbesondere sein:

Social-Media-Betreuung

Instagram-Marketing

Facebook-Marketing

LinkedIn-Marketing

Content-Erstellung

Foto- und Videoproduktion

Reel-Produktion

Interviews

Webseiten

Landingpages

Funnel-Erstellung

Automatisierungen

Newsletter-Marketing

Online-Marketing-Beratung

Markenaufbau

Sichtbarkeitsstrategien

KI-gestützte Content-Erstellung

Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht geschuldet.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt sämtliche erforderlichen Informationen, Daten, Zugangsdaten, Logos, Bilder, Texte und Materialien rechtzeitig zur Verfügung.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

Der Auftraggeber versichert, sämtliche erforderlichen Rechte an bereitgestellten Inhalten zu besitzen.

§ 5 Vergütung

Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Bei Projekten ab 500 Euro Auftragswert kann eine Anzahlung von bis zu 50 % verlangt werden.

Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig.

§ 6 Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt:

Arbeiten auszusetzen,

Veröffentlichungen zurückzuhalten,

Zugänge zu sperren,

sowie weitere Leistungen bis zum vollständigen Zahlungsausgleich einzustellen.

Gesetzliche Verzugszinsen bleiben unberührt.

§ 7 Abnahme

Leistungen gelten als abgenommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von sieben Kalendertagen nach Übergabe wesentliche Mängel schriftlich rügt.

Korrekturwünsche stellen keine Mängel dar.

§ 8 Korrekturschleifen

Sofern nicht anders vereinbart, sind maximal zwei Korrekturschleifen je Leistung enthalten.

Darüber hinausgehende Änderungen werden nach Aufwand berechnet.

§ 9 KI-gestützte Leistungen

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung künstliche Intelligenz sowie automatisierte Systeme einzusetzen.

Hierzu zählen insbesondere:

ChatGPT

Canva AI

CapCut AI

Bildgeneratoren

Textgeneratoren

Automatisierungssoftware

Analyse- und Optimierungstools

Der Auftraggeber stimmt dem Einsatz dieser Systeme ausdrücklich zu.

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, verwendete Prompts, Workflows, Strategien, Automatisierungen oder interne Prozesse offenzulegen.

Eine Garantie für die vollständige Fehlerfreiheit KI-generierter Inhalte wird nicht übernommen.

Der Auftraggeber bleibt für die finale Prüfung vor Veröffentlichung verantwortlich.

§ 9a Kundendaten, Nutzungsrechte und Agentur-Know-how

Sämtliche vom Auftraggeber bereitgestellten Daten, Unterlagen, Bilder, Videos, Texte, Logos, Marken, Zugangsdaten und sonstigen Inhalte verbleiben im Eigentum bzw. in den Rechten des Auftraggebers.

Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer jedoch für die Dauer der Zusammenarbeit das erforderliche Recht ein, diese Inhalte zu speichern, zu bearbeiten, zu vervielfältigen, technisch zu verarbeiten sowie zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen zu nutzen.

Vom Auftragnehmer entwickelte Konzepte, Strategien, Vorlagen, KI-Workflows, Automatisierungen, Systeme, Prozesse, Prompt-Bibliotheken, Skripte, Funnel-Strukturen, Marketingmethoden, Schulungsunterlagen, Checklisten, Dokumentationen, Vorlagen, Layouts, Notion-Systeme, Make-Workflows, Canva-Systeme und sonstiges Agentur-Know-how verbleiben ausschließlich beim Auftragnehmer.

Der Auftraggeber erwirbt hieran keinerlei Eigentums-, Nutzungs- oder Herausgabeansprüche, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.

Die Offenlegung interner Arbeitsmethoden, Prompts, KI-Konfigurationen, Automatisierungen oder sonstiger Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse kann vom Auftraggeber nicht verlangt werden.

§ 10 Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte an den erstellten Endergebnissen gehen erst nach vollständiger Bezahlung auf den Auftraggeber über.

Der Auftraggeber erhält ein einfaches Nutzungsrecht für den vereinbarten Verwendungszweck.

Nicht übertragen werden insbesondere:

Rohdaten

Videoprojektdateien

Canva-Dateien

CapCut-Projektdateien

KI-Prompts

Automatisierungen

Notion-Systeme

Make-Workflows

interne Vorlagen

Strategien

Schulungsunterlagen

Dokumentationen

Diese verbleiben ausschließlich beim Auftragnehmer.

Der Auftragnehmer bleibt unabhängig von einer Rechteübertragung berechtigt, seine allgemeinen Erfahrungen, Kenntnisse, Methoden, Arbeitsweisen, Konzepte, Strategien und sein Know-how auch für andere Kunden oder eigene Projekte zu verwenden.

Eine Exklusivität wird nur dann vereinbart, wenn diese ausdrücklich schriftlich vereinbart und gesondert vergütet wurde.

§ 11 Agentur-Know-how

Sämtliche Konzepte, Strategien, Vorlagen, Systeme, Promptbibliotheken, Automatisierungen, Marketingmethoden und Arbeitsabläufe stellen geschütztes Know-how des Auftragnehmers dar.

Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Nutzung durch Dritte ist ohne schriftliche Zustimmung unzulässig.

§ 12 Referenznutzung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, abgeschlossene Projekte, veröffentlichte Inhalte, Unternehmensnamen, Logos sowie öffentlich zugängliche Arbeitsergebnisse zu Referenzzwecken zu verwenden.

Dies gilt insbesondere für:

Website

Social Media

Präsentationen

Angebotsunterlagen

Portfolio

Der Auftraggeber kann dieser Nutzung schriftlich widersprechen.

§ 12a KI-gestützte Erstellung und Qualitätsprüfung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, moderne Technologien einschließlich künstlicher Intelligenz, Automatisierungen und softwaregestützter Systeme zur Optimierung der Leistungserbringung einzusetzen.

Hierdurch entstehende Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und geprüft.

Der Auftraggeber erkennt an, dass trotz sorgfältiger Prüfung technische, inhaltliche oder rechtliche Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Der Auftraggeber bleibt für die finale Freigabe und Veröffentlichung sämtlicher Inhalte verantwortlich.

Eine Haftung des Auftragnehmers für Schäden, die aus der ungeprüften Veröffentlichung von Inhalten entstehen, wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.

§ 13 Social-Media-Plattformen

Der Auftragnehmer hat keinen Einfluss auf:

Algorithmen

Reichweiten

Sperrungen

Plattformänderungen

technische Ausfälle

Richtlinienänderungen

Eine Garantie für Reichweite, Followerwachstum, Leads, Umsatz oder Rankings wird ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 14 Webseiten und Landingpages

Der Auftragnehmer schuldet die Erstellung der vereinbarten Website oder Landingpage.

Nicht geschuldet werden:

bestimmte Google-Rankings

bestimmte Besucherzahlen

wirtschaftlicher Erfolg

bestimmte Conversion-Raten

Der Auftraggeber bleibt für die rechtliche Prüfung seiner Inhalte verantwortlich.

§ 15 Drohnenaufnahmen und Foto-/Videoproduktion

Der Auftragnehmer führt Foto-, Video- und Drohnenaufnahmen nach bestem Wissen und Gewissen durch.

Wetterbedingungen, technische Ausfälle, behördliche Einschränkungen oder Flugverbote können zu Änderungen oder Ausfällen führen.

Hieraus entstehen keine Schadensersatzansprüche.

§ 16 Freistellung

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus den vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalten entstehen.

Dies betrifft insbesondere:

Urheberrechte

Markenrechte

Persönlichkeitsrechte

Wettbewerbsrecht

Datenschutzverstöße

§ 16a Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

Sämtliche Arbeitsabläufe, Strategien, Konzepte, Systeme, Vorlagen, KI-Prompts, Automatisierungen, Kalkulationen, Angebotsstrukturen, Marketingprozesse und sonstige geschäftliche Informationen des Auftragnehmers gelten als vertrauliche Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, diese Informationen weder selbst noch durch Dritte zu vervielfältigen, weiterzugeben, zu veröffentlichen oder außerhalb des Vertragszwecks zu verwenden.

Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung der Zusammenarbeit fort.

§ 17 Haftung

Der Auftragnehmer haftet ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Die maximale Haftung ist auf die Höhe des jeweiligen Auftragswertes begrenzt.

Ausgeschlossen sind insbesondere:

entgangener Gewinn

Datenverluste

Folgeschäden

mittelbare Schäden

Reichweitenverluste

Umsatzausfälle

Die Haftung für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

Der Auftragnehmer haftet insbesondere nicht für:

Änderungen von Algorithmen sozialer Netzwerke

Kontosperrungen durch Plattformbetreiber

Reichweitenverluste

Rankingverluste

technische Ausfälle externer Systeme

Ausfälle von Hosting-Anbietern

Datenverluste beim Auftraggeber

wirtschaftliche Fehlentscheidungen des Auftraggebers

wettbewerbsrechtliche oder markenrechtliche Verstöße durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Auftraggeber bereitgestellten Daten, Inhalten oder Weisungen beruhen.

§ 18 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt befreien beide Parteien für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten.

Hierzu zählen insbesondere:

Naturereignisse

Stromausfälle

Internetausfälle

Cyberangriffe

behördliche Maßnahmen

Krankheit

technische Störungen

§ 19 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung sämtlicher nicht öffentlich bekannter Informationen.

Diese Verpflichtung besteht auch nach Vertragsende fort.

§ 20 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers und den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.

§ 21 Kein Widerrufsrecht

Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht daher nicht.

§ 22 Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Nördlingen.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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